Junge Designerin aus Kleinraming will den Sprung zur Spielwaren-Unternehmerin schaffen

STEYR. Noch werkt die Designerin Margot Stummer in einem Steyrer Industriebetrieb am Band. Um Startkapital  für die geplante Selbständigkeit zu verdienen. Mit dem von ihr entwickelten Cocoony will die 27-jährige am Spielzeugmarkt als Unternehmerin durchstarten. Rund 20 Unternehmer und Partner des Netzwerks Smart Innovation Steyr hat Margot Stummer mit ihrer Präsentation des Cocoony beim Wettbewerb business pro austria 2014 (bpa) bereits überzeugt. Von den dort eingereichten Projekten werden heuer drei unterstützt.

1.Platz: Innovativer Kokon für Kinder

Die junge Designerin Margot Stummer überzeugte die Jury mit ihrem Produkt Cocoony. Dabei handelt es sich um einen Kokon aus Filz, der mit einem überdimensional gestalteten Zipp-Verschluss geöffnet werden kann. Die Kinder können Cocoony einerseits als mehrere Quadratmeter große Spielmatte nutzen. In geschlossenem Zustand ist es eine Spielhöhle. „Die Kinder können sich damit jederzeit selbst aussuchen, wann sie sich in den Kokon zurückziehen wollen“, sagt Stummer. „Das entspricht der Natur und der Psyche von Kindern.“ Stummer hat nach ihrer Matura an der HTL für Design in Ferlach am Kingston College in London Design studiert. 

Ein Produkt, das Jung und Alt begeistert

Der Prototyp ist längst gefertigt, wurde bereits bei zahlreichen Messen und Ausstellungen präsentiert und ist stark nachgefragt. „Das Netzwerk von Smart Innovation Steyr wird Frau Stummer auf dem geplanten Weg zum Erfolg begleiten“, sagt Walter Ortner, TIC-Geschäftsführer und Veranstalter von bpa-Steyr. „Das Produkt überzeugt jeden, der es sieht. Wir wollen Frau Stummer bei den entscheidenden Schritten auf dem Weg zum Erfolg begleiten. Das beginnt bei der Entwicklung eines Produktionskonzepts, dem Klären rechtlicher Fragen, dem Aufbau des Vertriebs letztlich der Finanzierung des Unternehmens.“ Frau Stummer wird zunächst ein neunmonatiges Coaching mit Experten des Steyrer Business-Netzwerks durchlaufen, in dem auch potenzielle Geldgeber und  Business Angels vertreten sind.   

Platz 2: Die wiederbefüllbare Kaffeekapsel sucht internationale Vertriebspartner

Den 2. Platz belegen Hans-Peter Rodleitner und Wolfgang Schlederer. Sie können auf ein marktreifes Produkt verweisen: Eine wiederbefüllbare Kaffeekapsel aus Edelstahl für Maschinen der Marke Nespresso. Bisher auf den Markt gebrachte Vergleichsprodukte können qualitativ nicht mit dem Kaffee aus den Kapseln mithalten und haben deswegen Schiffbruch erlitten. Die beiden Entwickler haben sich insbesondere auf die Qualität fokussiert. Zwei unterschiedliche Silikon- Membranen für unterschiedliche Kaffeesorten sollen qualitativ hochwertigen Kaffeegenuss garantieren. Für Rodleitner und Schlederer werden die Experten aus dem Smart Innovation Steyr Netzwerk eine Strategie für den internationalen Vertrieb entwickeln. Das Produkt mit dem Namen „Mister Barista“ ist längst serienreif. 

Platz 3: Lehrlings-Event von Günter Stöffelbauer

Unterstützung von Experten gibt es auch für die Idee des Eventmanagers und Unternehmer Günter Stöffelbauer. Der ehemalige Fußballprofi und Inhaber der Eventagentur High Jump hat Pläne für einen Schulschluss-Event für 29.000 Lehrlinge Oberösterreichs in der Schublade. Das Steyrer Business-Netzwerk begleitet Stöffelbauer bei einem Pilotversuch in Steyr und bei der Entwicklung eines Sponsoring-Konzepts. 

Nächstes Casting bereits im Oktober

Für Personen mit innovativen Ideen und unternehmerischem Potenzial, die am  aktuellen Bewerb nicht teilgenommen haben, gibt es heuer einen weiteren Termin: Am 13. Oktober 2014 findet im TIC Steyr neuerlich ein Casting statt.

Rückfragen: KommR Mag. Walter Ortner

ortner@tic-steyr.at

(+43 7252) 220 100

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